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Vorstellung Nadja Losbohm

Alle Teilnehmer der Anthologie haben die Gelegenheit, sich selbst vorzustellen, deshalb kann es auch aus ihrer eigenen Perspektive geschehen!

 

Geboren wurde ich am 14. Dezember 1982. Als typisch untypischer Schütze habe ich mich in meinem Leben schon für vieles begeistern können wie z.B. für Musik, das Malen und Fotografieren, was ich alles anfing, aber nie zu Ende brachte. Erst beim Schreiben schloss sich der Kreis, und plötzlich ergaben die vielen kleinen Dinge einen Sinn, obwohl ich es bis zum Alter von neunzehn Jahren nicht auf dem Schirm hatte, selbst eine Geschichte zu verfassen, auch wenn ich, seitdem ich herausfand, was in den Sprechblasen bei Micky Maus stand, wahnsinnig gern gelesen habe. Es war also eher Zufall, dass ich zum Stift griff und losschrieb. Großen Anteil hatte dabei wohl ein Schauspieler/Künstler, der mich dazu inspirierte, etwas Neues auszuprobieren. So entstand meine erste Fantasy-Geschichte, die für eine Weile (2012-2017) bei einem österreichischen Verlag unter Vertrag war. In den darauffolgenden Jahren entstanden weitere Bücher, die ich im Selfpublishing veröffentlicht habe. Zunächst ist hierbei die Fantasy-Romance-Reihe „Die Jägerin“ zu nennen, in deren Mittelpunkt eine durchschnittliche, unsportliche junge Frau steht, die auserwählt ist, als Jägerin den Kreaturen der Nacht wie Vampiren und Monstern den Garaus zu machen. Ada, so der Name der toughen Lady, spricht so, wie ihr der Schnabel gewachsen ist und bringt somit ihren Ausbilder, Pater Michael, des Öfteren in Verlegenheit. Wer nun befürchtet, bei „Die Jägerin“ handele es sich um ein Religionsbuch – weit gefehlt. Keine Angst haben, sich nicht abschrecken lassen, sondern einfach lesen und Spaß haben. Denn darum geht es bei „Die Jägerin“: mit einem Augenzwinkern die Geschichte lesen, mitfiebern und mitfühlen. Da meine weibliche Leserschaft einen Narren gefressen hat an besagtem Pater Michael, entstand in diesem Jahr mein Jubiläumsbuch Nr. 10, „Die Tagebücher des Michael Iain Ryan (Band 1)“, ein historischer Fantasy-Roman, da Michael schon sehr, sehr alt ist. Dieses Buch ist quasi mein Überlebensbuch, da ich es in der schwierigsten Zeit meines Lebens geschrieben habe, in der ich ungeheure Ängste durchlebt habe. Nun sind meine Ängste die von Michael.
Es gibt aber auch etwas für die Kleinen zum Lesen bzw. Vorlesen und für all jene, die Märchen mögen. „Hamster Stopfdichvoll & seine Freunde“, ein Kinderbuch mit Kurzgeschichten und Gedichten, und „Die Magie der Bücher“, welches oft als Kinderbuch eingestuft wird, obwohl ich es als solches gar nicht geplant hatte. J Doch gerade letztgenanntes ergatterte sich eine Nominierung für den Deutschen Phantastik Preis 2017 und schaffte es bis unter die 5 Besten in der Kategorie „Beste deutschsprachige Anthologie“.
Man sieht also, dass ich im Reich der Fantasy, Mythen und Sagen angesiedelt bin, was das Genre angeht. Ist ja auch kein Wunder, lese ich doch selbst wahnsinnig gern solche Bücher. Krimi und Thriller hatte ich im wahren Leben genug. 😉 Was meinen Schreibstil angeht, wage ich es nicht, mich mit jemand zu vergleichen, obwohl es schon sehr schön war zu lesen, als jemand über eine Geschichte aus „Die Magie der Bücher“ schrieb: „Die Gebrüder Grimm hätten es nicht besser schreiben können.“ *seufz* Ansonsten gilt: reinlesen und herausfinden. Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß dabei und hoffe, wir sehen uns auf den phantastischen Reisen, die du in meinen Bücher erleben kannst.

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